Pfarre Volders - Seelsorgeraum Fritzens-Volders-Wattens
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H.H. Mag. Alois Juen

Leiter des Seelsorgeraumes und Pfarrprovisor von Volders

  • Verkündigung (Evangelium, Predigt, Medien, Ökumene)
  • Liturgie (Gottesdienste, Sakramente, Hirten-Funktion)
  • Diakonie (Seelsorgegespräche, Kranken-, Sterbebegleitung)
  • Leiten (Pfarrgemeinde-, Kirchenrat, regionale Verbindungen)
  • Verwalten (Pfarrbücher, Kirche, Finanzen)
     

Sprechstunde: nach Vereinbarung

Kirchgasse 1
A-6111 Volders
Handy: 0676/87307357
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„eini g’schaug“ Nr.1 Weihnachtszeit 2019/20

„Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden“ (Mt5,9). Frieden ist mehr als kein Krieg. Frieden liegt im Wohlbefinden mit der Natur, mit sich selber, den Mitmenschen und mit Gott zu leben. Wer Krieg, Verzweiflung oder Entbehrung durchleben muss, der hat nur einen Wunsch: Frieden. Und er sieht den Frieden als großen Schatz an. Frieden sollte nie für selbstverständlich genommen wer- den, denn Gleichgültigkeit schwächt ihn, und es können dann leicht Keime von Streit, Gegeneinander und Gewalt wieder aufkommen. Deshalb ist das bewusste tägliche Bemühen um Frieden ganz wichtig, der Respekt, die Achtsamkeit und die Wertschätzung. Auch die soziale Gerechtigkeit, bei der alle einen Zugang zu den wesentlichen existentiellen Lebensgrundlagen haben ist dabei eine unverzichtbare Voraussetzung.

Nicht zu vergessen sind die vielen “Kriege“ auf geistiger Ebene, wo Menschen sich gegenseitig terrorisieren, verletzen und gar seelisch „töten“. Das bringt viel unnötiges Leid und Unglück über unseren Planeten. Dabei geschieht dies nicht selten anonym, ohne sich zu outen. Vor allem hier sollte der Einsatz gegen die Zerstörung und Verschmutzung unserer Erde beginnen. Ganz notwendend wäre hier zunächst der Friede im eigenen Herzen, weil unser wahres Inneres oft ausstrahlt, so oder so. Der Glaube, eingebettet in die Liebe, ist die beste Hilfe zum Frieden. Die lebendige gesunde Verbundenheit mit Gott ermöglicht eine ehrliche und liebevolle Verbundenheit mit den Mitmenschen. Im Tiefsten kann uns letztlich Gott Frieden geben und um diesen können wir nie genug beten. Wie Jesus gesagt hat: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“(Joh14,27). Er verheißt uns einen Frieden, den uns die Welt nicht geben kann. Denn der Friede in dieser Welt wird immer zerbrechlich bleiben so wie die Liebe. Er aber sagt, er habe die Welt besiegt, jene Welt, die sich von Gott abkapselt und sich selbst zerstört. Das heißt, in ihm und in der Gemeinschaft mit ihm beginnt der end- gültige und bleibende Friede. Er gibt uns den Ausblick auf das vollendete Reich Gottes, wenn er wiederkommt. Überall dort, wo hier und heute Friede möglich ist und wir uns für diesen einsetzen und so Werkzeug des Friedens sind, da können die Menschen ein Stück von diesem ewigen Frieden spüren und aufleuchten lassen. In der Liturgie heißt es: “Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch“. Das erbitte ich mit euch und für euch von ganzem Herzen.  Euer Pfarrer Alois Juen

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