Gelebte Traditionen in Tiroler Pfarren In der Diözese Innsbruck feiern am 15. August insgesamt 25 Pfarrkirchen sowie zwei Exposituren mit besonderem Bezug zur Gottesmutter ihr Patrozinium – häufig mit Prozessionen und Pfarrfesten. „Die Kräuterweihe ist dabei oft ein zentrales Element.“ Kräuterbuschen enthalten oft sieben Pflanzen – etwa Rosmarin, Salbei, Wermut, Minze, Arnika, Kamille und Thymian. Die Zahl Sieben steht symbolisch für die Schöpfungstage.
Die gesegneten Kräuter gelten als Schutzzeichen für Haus und Familie. Die diesem Brauch zu Grunde liegende Legende erzählt, dass die Apostel drei Tage nach Marias Tod ein leeres Grab vorfanden – erfüllt vom Duft von Kräutern und Blumen. Daraus entwickelte sich die bis heute lebendige Praxis der Kräutersegnung, die die heilenden und schützenden Kräfte der Natur hervorhebt. (aus dibk.at)
Pfarrer Alois feiert gemeinsam mit Pfarrkurator Bruno, den ausgerückten Formationen und vielen Gläubigen den Festgottesdienst. Kapellmeister Matthias Klingenschmid spielt das Ave Maria (Franz Schubert) auf dem Flügelhorn, Kpm-Stellv. Robert Brunner spielt die Orgel, ein Bläserquintett übernimmt die Musik für den Festgottesdienst und ein Posaunenquintett das Tantum ergo bei allen Stationen.
Bei der Prozession begleiten sehr viele das Allerheiligste und bitten um Segen für den Ort und seine Bewohner – herzlichen Dank dafür!
Das Frühschoppenkonzert der Senseler Musikkapelle, die Volkstänze der jungen Schuhplattler und die Bewirtung durch den Trachtenverein Senseler Volders gibt allen die Möglichkeit zum gemütlichen Zusammensitzen. Auch dafür DANKE!
Siehe auch: Theologin: Maria als starke, kritische Frau sehen https://religion.orf.at/stories/3236912/