Der erste Schultag beginnt mit dem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche: zwei tüchtige Zieharmonikaspieler wecken jene, die in den Ferien nicht so früh aufgestanden sind, mit einer fröhlichen Polka auf.
Herr, die Ferien liegen hinter uns. Wir haben Vieles erlebt. Jetzt sind wir schon neugierig auf das, was uns erwartet,
doch wir wissen, du bist mit uns.
Vieles wird sich in diesem neuen Schuljahr tun, wir werden Neues lernen, wir werden neue Menschen kennenlernen,
wir werden Vieles entdecken. Wir wollen unser Herz dafür bereit machen.
Dieses Schuljahr soll geprägt sein von einem guten Miteinander zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrer,
dem Direktor, dem Schulwart und den Raumpflegerinnen und den Eltern. Wir wollen unsere Sinne dafür schärfen.
Herr/Christus erbarme dich!
An das Evangelium „Ihr seid das Salz – ihr seid das Licht“ knüpft Pfarrkurator Bruno den Gedanken vom Gewitter mit Starkregen während eines Fernsehgottesdienstes. Ihr in der Kirche seid „beschirmt“. So sollen wir über alle den Schirm halten, die sich schwer tun, die ausgelacht werden, die gemobbt werden, die einsam sind … Er schließt mit den Gedanken von Martin Luther King: Ich träume von einer Welt, in der wir menschlich miteinander leben können, in der jeder seine Chance hat, weil keiner ist, der sie ihm neidet … Direktor Markus Föger wünscht allen den Mut, den ersten Schritt in diese Richtung zu tun.