Pfarre Volders - Seelsorgeraum Fritzens-Volders-Wattens
Menü überspringen

Ostern 2026

2026 feiert die Christenheit zum ersten Mal Ostern mit Papst Leo XIV., daher Texte aus Rom

GRÜNDONNERSTAG  Die Großen dieser Welt erschaffen sich Reiche durch die Macht und das Geld (vgl. Mt 20,25; Mk 10,42), „bei euch aber soll es nicht so sein“ (Lk 22,26). Gott handelt nicht so: Der Meister hat keinen Thron, sondern gürtet sich ein Tuch um und kniet sich zu Füßen eines jeden nieder. Sein Herrschaftsgebiet ist der kleine Raum, der ausreicht, um seinen Freunden die Füße zu waschen und sich um sie zu kümmern.
Das ist auch eine Einladung, um einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um die Welt von unten aus zu betrachten, mit den Augen derer, die leiden, nicht mit der Sichtweise der Mächtigen; um die Geschichte mit den Augen der Kleinen zu betrachten und nicht aus der Perspektive der Einflussreichen; um die Ereignisse der Geschichte aus der Sicht der Witwe, des Waisenkindes, des Fremden, des verletzten Kindes, des Verbannten, des Flüchtlings zu verstehen; mit den Augen der Schiffbrüchigen, des armen Lazarus, der vor der Tür des reichen Prassers liegt. Sonst wird sich nie etwas ändern, und es wird keine neue Zeit anbrechen, kein Reich der Gerechtigkeit und des Friedens.

KARFREITAG   Beim traditionellen Kreuzweg am Karfreitag am Kolosseum in Rom will der 70-Jährige ein Zeichen für die leidende Welt setzen. Dass er das Holzkreuz durch alle 14 Stationen selbst tragen werde, zeige, wofür der Papst stehe, sagte er am Dienstagabend in Castel Gandolfo: „ein spiritueller Führer in der heutigen Welt, eine Stimme, die verkündet, dass Christus noch immer leidet“, sagte Leo XIV.
„Auch ich trage all dieses Leid im Gebet und möchte alle Menschen guten Willens einladen, gemeinsam diesen Weg zu gehen und zu suchen, wie auch wir Friedensbotschafter sein können“, sagte der als sportlich bekannte Papst auf Journalistenfragen. (aus red, ORF.at/Agenturen)

OSTERSONNTAG   Papst Leo bei seiner Ansprache vor dem Ostersegen Urbi et Orbi: „Lassen wir am heutigen Festtag alle Streitlust, jeden Wunsch nach Dominanz und Macht hinter uns und bitten wir den Herrn, er möge der Welt seinen Frieden schenken – einer Welt, die von Kriegen heimgesucht und von Hass und Gleichgültigkeit gezeichnet ist, die uns dem Bösen gegenüber machtlos erscheinen lassen.“ (Christine Seuss – Vatikanstadt in vatican news)

Pfarrkurator Bruno dankt den Vielen, die sich um die festliche Gestaltung der Ostertage bemüht haben, ob sichtbar, hörbar oder im Hintergrund und wünscht der gesamten Pfarre gesegnete Ostern!

made by mediawerk
Sie sind hier: Fotos / Ostern 2026
Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Surf-Erlebnis bieten zu können. Alle Informationen dazu finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. OK