Die Religionslehrerinnen Maria und Claudia stellen gemeinsam mit Vikar Antony und Pfarrkurator Bruno die DANKBARKEITSBLUME in die Mitte.
In der Bibel, das ist das heilige Buch der Christen, steht: „Dankt Gott, denn er ist gut. Seine Liebe hört niemals auf.“ Der Koran, das heilige Buch der Muslime, sagt: „Wenn ihr dankbar seid, wird euch noch mehr Gutes geschenkt!“
Die DANKBARKEITSBLUME konnte man nicht sehen, nur Erde. Kinder schlugen Wasser und Sonne zum Wachsen vor. „Immer, wenn jemand etwas entdeckt, wofür er dankbar ist, wächst die Blume ein kleines Stück,“ war die Antwort der Lehrerin. „Ich bin dankbar für die Freunde, … dass Oma wieder gesund ist, … für die Ferien, die bald beginnen …“ Nach einige Tagen war immer noch nur Erde zu sehen.
Jetzt verstanden die Kinder – nicht im Topf sondern in ihnen selbst war die Blume gewachsen. Sie hatten entdeckt, wie viele schöne Dinge es in ihrem Leben gab: Blumen der Freundschaft, des Lernens, des Mutes, der Hilfsbereitschaft, des Lachens.
Die Mädchen und Buben der vierten Klassen versammeln sich um den Altar, erhalten für ihren weiteren Weg einen besonderen Segen und ein Andenken an die Volksschulzeit. Vor der Volksschule singen und winken sie für alle und werden durch ein Spalier aller Kinder unter dem Applaus der Eltern entlassen.
Der Schulchor mit Barbara Grubinger erhält nach jedem Lied tosenden Applaus, so sehr erfreuen die Kinder Groß und Klein. DANKE allen, die dieses rauschende Fest für die Kinder vorbereitet haben!